Elon Musk, der Gründer von Tesla, hat kürzlich in sozialen Medien auf Gerüchte reagiert, wonach das Dojo-Supercomputer-Team aufgelöst werden sollte, und betonte klar, dass das Unternehmen die Strategie aufgibt, gleichzeitig zwei unterschiedliche Architekturen für KI-Chips zu entwickeln. Er erklärte: „Es ist ineffizient, Ressourcen zu streuen, um gleichzeitig Dojo und eine neue Generation von KI-Chips parallel zu entwickeln. Tesla wird sich auf die Entwicklung von nachfolgenden Kernchips wie AI5 und AI6 konzentrieren.“

Musk reagiert auf die Auflösung des Dojo-Teams: Es ist sinnlos, Ressourcen gleichzeitig für zwei verschiedene KI-Chips zu verwenden

Laut internen Quellen betrifft diese strategische Änderung wichtige personelle Veränderungen. Der Leiter des Dojo-Projekts, Peter Bannon, wird in naher Zukunft abtreten, und seine Teammitglieder werden in Positionen im Bereich Rechenzentren und Rechencluster wechseln. Das Projekt, das seit 2019 läuft, wurde von Musk als Schlüsselinfrastruktur zur Realisierung der vollen Automatisierung (FSD) angesehen. Seine einzigartige verteilte Rechenarchitektur war lange Zeit mit großen Hoffnungen verbunden.

Musk betonte in seiner Antwort besonders die Vorteile der neuen Chips: „Die AI5-Serie wird bei Inferenzaufgaben hervorragende Leistungen zeigen und auch bei Trainingseigenschaften auf dem Niveau der Branche stehen.“ Diese Formulierung steht im starken Kontrast zu der früheren Bewertung von Dojo als „Verarbeitung großer Mengen an Videodaten“, was den grundlegenden Wandel in der Technologiestrategie von Tesla unterstreicht.

Branchenanalysten sagen, dass diese Änderung die neuen Gedanken von Tesla in Bezug auf die Ausrichtung ihrer KI-Rechenleistung widerspiegelt. Im Vergleich zu der spezialisierten Architektur von Dojo ist es sinnvoller, Ressourcen zu bündeln, um allgemeine KI-Chips zu optimieren, was aktuellem technologischen Trend entspricht.