Die rasante Entwicklung der KI-Technologie berührt empfindliche Bereiche der Ethik und des Rechts. Das neue Video-Generations-Plattform Sora2 von OpenAI ist schnell populär geworden, das in erstaunlicher Realität die Gestalten verstorbenen Stars wiederherstellen kann und sogar dazu führen kann, dass sie auf den Straßen spontan auftreten. Allerdings hat die Anwendung dieser Technologie heftige Kontroversen über das Bildrecht verstorbener Prominenter ausgelöst und viele Familienangehörige verärgert und traurig gemacht.

Die Tochter des verstorbenen Komödianten Robin Williams, Zelda Williams, äußerte öffentlich ihre starke Unzufriedenheit und bat in sozialen Medien darum, keine AI-generierten Videos über ihren Vater zu senden. Sie bezeichnete diese Videos als dumm und zeitverschwendend und betonte, dass dies bestimmt nicht das war, was ihr Vater wollte. Zelda glaubt, dass solche Handlungen nicht nur das Bild des Verstorbenen verzerren, sondern auch die Trauer ihrer Familie immer wieder aufwühlen.

Robin Williams war einer der beliebtesten Schauspieler der USA, seine klassischen Werke wie „Der Tod ist ein guter Freund“ und „Good Will Hunting“ gewannen die Liebe vieler Zuschauer. 2014 entschied er sich wegen Depressionen, sein Leben zu beenden. Jetzt wird er durch die Anwendung der KI-Technologie erneut zum Thema der öffentlichen Debatte, allerdings auf eine Weise, die die Familie schmerzt.

Obwohl die Einführung von Sora2 viele Nutzer frisch und interessant fanden, löste sie auch heftige Diskussionen über Urheberrechte und Bildrechte aus. Viele Menschen halten es für richtig, dass das Bildrecht verstorbenen Personen von ihren Familien oder Organisationen übernommen wird, um deren Ruf und Bild zu schützen. Zelda sagte, es sei wie eine Beleidigung für das legendäre Leben ihres Vaters, wenn sein Bild in AI-generierte Fragmente reduziert wird.

OpenAI reagierte darauf und erklärte, obwohl das Bild von öffentlichen Persönlichkeiten das Recht auf Meinungsfreiheit beinhaltet, glauben sie, dass die öffentlichen Persönlichkeiten und ihre Familien das letzte Kontrollrecht über die Nutzung des Bildes haben sollten. OpenAI kündigte an, in Zukunft den Rechteinhabern mehr Kontrolle zu geben, und gab zu, dass es ihre Verantwortung ist, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern.

Mit der schnellen Entwicklung von KI-Technologien, insbesondere generativer KI, wird das Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation und Urheberrechtschutz zu einem dringenden Problem. Wenn KI in der Lage ist, die Bilder verstorbenen Prominenter leicht zu kopieren und zu manipulieren, wird der Konflikt zwischen technischen Grenzen und ethischen Grundlinien unvorhersehbar scharf.