OpenAI fügt einer Reihe wichtiger neuer Kontrollfunktionen seinem noch in Entwicklung befindlichen Sora-Videoerzeugungs-App hinzu, um Kritik an der Missbrauch von Deepfake-Inhalten zu begegnen.

Laut Bill Peebles, dem Verantwortlichen für Sora, werden die Nutzer nun mehr Macht haben, die Nutzung ihrer digitalen Identität in künstlich erzeugten Inhalten zu definieren. Zu den konkreten Updates gehören:

  • Benutzerdefinierte Inhaltsblockierung: Nutzer können entscheiden, wo ihre künstlich erzeugte digitale Identität erscheinen soll, beispielsweise durch Blockierung politischer Inhalte oder durch Verbots bestimmter Wörter, um ihre Identität zu beschreiben oder darzustellen.

  • Stilrichtlinien festlegen: Nutzer können Stilrichtlinien für ihre digitale Identität festlegen, um sicherzustellen, dass die generierten Inhalte ihren persönlichen Vorlieben und Anforderungen entsprechen.

Unterstützung urheberrechtlich geschützter Inhalte und Einnahmeteilung

Ausserdem kündigte Peebles an, dass Sora bald offiziell die Einbeziehung von urheberrechtlich geschützten Figuren in Videos unterstützen wird.

Dieser Schritt steht im Einklang mit den kürzlichen Äußerungen des CEO von OpenAI, Sam Altman. Altman betonte zuvor, dass Urheberrechtsinhaber „mehr Kontrolle“ haben sollten und enthüllte, dass sie bald einen Teil der Einnahmen von Sora erhalten werden, um ein faireres und gesetzestreueres Inhaltsökosystem zu schaffen.

Diese Updates markieren den nächsten Schritt von Sora auf dem Weg zur Erhöhung der Sicherheit, zur Bekämpfung von Missbrauch und zur Erschaffung eines klaren Urheberrechtsrahmens